E-Rechnung prüfen
Prüfe eine XRechnung oder ZUGFeRD-Rechnung, bevor du sie bezahlst oder verschickst. Du erhältst einen Prüfbericht als PDF.
So geht's: E-Rechnung prüfen
Datei auswählen
Wähle die E-Rechnung aus – egal ob erhalten oder selbst erstellt.
Prüfen
Klicke auf „Rechnung prüfen“. Beträge und Pflichtangaben werden kontrolliert.
Bericht lesen
Das Ergebnis siehst du sofort, die Details stehen in der heruntergeladenen PDF.
Was wird geprüft?
Das Werkzeug rechnet die Rechnung nach: Stimmen die Positionen mit der Gesamtsumme überein, passt die Umsatzsteuer zum Steuersatz, ergibt Netto plus Steuer den Bruttobetrag und ist der Zahlbetrag korrekt? Außerdem werden Pflichtangaben wie Rechnungsnummer, Datum und Steuernummer des Rechnungsstellers kontrolliert und die IBAN auf Tippfehler geprüft.
Die vollständige Prüfung gegen die offiziellen XRechnung-Regeln erfolgt mit dem Prüfwerkzeug der KoSIT, wenn es auf dem Server verfügbar ist. Der Bericht zeigt an, ob diese Prüfung durchgeführt wurde.
Ab wann muss ich E-Rechnungen verschicken?
Empfangen müssen alle Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen schon seit dem 1. Januar 2025. Für das Verschicken gilt: Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz ab dem 1. Januar 2027, alle anderen ab dem 1. Januar 2028. Ausgenommen sind unter anderem Kleinbetragsrechnungen bis 250 Euro und Rechnungen an Privatpersonen. Im Zweifel klärt das dein Steuerberater.
Häufige Fragen
Ersetzt das die Prüfung durch meinen Steuerberater?
Nein. Das Werkzeug findet formale und rechnerische Fehler. Ob eine Rechnung steuerlich korrekt ist, beurteilt dein Steuerberater.
Kann ich auch eine normale PDF-Rechnung prüfen?
Nein. Eine normale PDF enthält keine strukturierten Daten. Unterstützt werden XRechnung (XML) und ZUGFeRD-/Factur-X-PDFs.
Was bedeutet „Hinweis“ im Bericht?
Ein Hinweis ist kein Fehler, sollte aber angeschaut werden – zum Beispiel eine fehlende Steuernummer oder eine Rundungsdifferenz.
Werden meine Rechnungen gespeichert?
Nein. Die Datei wird nur für die Prüfung auf unserem Server in Deutschland verwendet und danach sofort gelöscht.